Mond Grundwissen
Wissenswertes über den Mond kompakt zusammengefasst.
| Mond Grundwissen | |
|---|---|
| Alter / Entstehungszeit | ≈ 4,5 Mrd. Jahre |
| Durchmesser | 3.475 km |
| Mittlere Entfernung von der Erde | 384.400 km |
| Oberflächenschwerkraft ggü. Erde | ≈ 1/6 g (1/6 der Erdschwerkraft) |
Die Struktur des Mondes
| Der Mond – Entstehung und Aufbau | |
|---|---|
| Entstehung | Vor rund 4,5 Milliarden Jahren traf vermutlich ein großer Himmelskörper die junge Erde. Aus dem herausgeschleuderten Material formte sich der Mond. Anfangs war er so heiß, dass große Teile seiner Oberfläche aus einem gewaltigen Magmaozean bestanden. |
| Innerer Aufbau | Auch der Mond ist eine Welt mit innerer Ordnung: Unter seiner Kruste liegen Mantel und ein kleiner eisenreicher Kern. Seine Kruste ist auf der uns zugewandten Seite etwa 40 km, auf der Rückseite etwa 60 km dick. |
| Hochländer und Maria | Die hellen Hochländer gehören zu den ältesten Landschaften des Mondes. Die dunklen Maria entstanden dagegen in riesigen Einschlagbecken, die später von Lava überflutet wurden. Erstarrter Basalt lässt diese Gebiete heute dunkler erscheinen. |
| Regolith | Milliarden Jahre von Einschlägen haben die Mondoberfläche regelrecht zermahlen. So entstand der Regolith – eine lockere Schicht aus Staub, Gesteinssplittern, Mineralen und Glas. In alten Hochländern kann sie örtlich bis etwa 20 Meter mächtig sein. |
| Krater | Der Mond besitzt praktisch keine schützende Atmosphäre. Einschlagende Körper erreichen daher nahezu ungebremst seine Oberfläche. So entstanden unzählige Krater – große Exemplare mit Terrassen, eingestürzten Wänden und manchmal einem Zentralberg. |
| Minerale und Elemente | Mondgestein besteht vor allem aus Verbindungen von Sauerstoff, Silizium, Magnesium, Eisen, Calcium und Aluminium. Die hellen Hochländer sind reich an Plagioklas; in den dunklen Basalten der Maria finden sich unter anderem Pyroxen, Olivin und Ilmenit. |
| Gebundene Rotation | Der Mond dreht sich tatsächlich um seine eigene Achse – aber ungefähr genauso schnell, wie er die Erde umrundet. Deshalb sehen wir im Mittel immer dieselbe Seite. Durch ein leichtes scheinbares Schwanken, die Libration, können wir im Laufe der Zeit dennoch etwas mehr als die Hälfte seiner Oberfläche beobachten. |
| Mondbeben | Der Mond ist keine vollkommen erstarrte Welt. Noch heute gibt es Mondbeben. Während sein Inneres sehr langsam weiter abkühlt, schrumpft der Mond ein wenig. Dabei entstehen vergleichsweise junge Bruch- und Überschiebungsstrukturen in seiner Kruste. |
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